Die Kunstgeschichte
Die Kunstgeschichte lässt sich in verschiedene zeitliche Epochen einteilen, von denen jede Ihre Besonderheiten hat. Die Zeitabstände werden später immer kleiner, so geht zum Beispiel die Epoche der Steinzeit von 30000 v. Chr. bis 6000 v. Chr. und die Moderne nur 1900 bis 1978. In der Steinzeit spielt vor allem die damalige Lebensweise die ausschlaggebende Rolle in der Kunst. Die Steinzeit wird noch einmal in 3 Abschnitte gegliedert: die Altsteinzeit, die Frühkulturen und die Hochkulturen. Hierbei zeichnet sich ein Wandel von Nomaden, die mit Höhenmalereien ihren Alltag beschrieben zu sesshaften vorzivilisatorischen Gruppen, die die Schrift erfanden, um ihren Alltag besser zu organisieren. In der Antike unterscheidet man nicht nach Entwicklung, sondern nach den 2 vorherrschenden Kulturen, Griechen und Römer. Wobei die römische Kultur eine Art Kopie der griechischen war. Bei beiden standen die Götter im Vordergrund. Es wurden viele Skulpturen hergestellt und Vasen oder andere Tongefäße wurden bemalt.
Die Epochen der Kunstgeschichte
Die Kunstgeschichte des Mittelalters wird in die verschiedenen Herrscherepochen gegliedert. Zum Beispiel in karolingische und ottonische Kunst. In dieser Epoche spielt das Christentum aber die entscheidende Rolle. In den meisten Kunstwerken, die jetzt hauptsächlich auf Gemälden oder Wandteppichen dargestellt werden findet sich nahezu immer eine sakrales Symbol. Romanik und Gotik sind die hauptsächlichen Architekturstile des Mittelalters. In der Neuzeit spielt die Renaissance als Widergeburt der Antike die größte Rolle. Die Künstler versuchten perfekte Abbilder im dreidimensionalen Raum darzustellen. Nach der Renaissance folgte der Barock. Hierbei versuchte man in der Malerei und in der Architektur kirchliche Motive im höchsten Prunk darzustellen. Im darauf folgenden Rokoko wurden die Motive des Barock beibehalten, aber bis ins Detail ausgeschmückt, um die Pracht des derzeitigen Herrschers darzustellen. Das 19. Jahrhundert ist geprägt von sehr vielen verschiedenen Stilrichtungen, sodass es innerhalb der Neuzeit noch einmal einen Extraabschnitt bildet. Einige dieser Stilrichtungen sind Klassizismus, Biedermeier, Realismus, Impressionismus, Symbolismus und Jugendstil. Sie gehen ineinander über und jeder Stil hat seine bestimmte Ausdrucksweise.
Die neuen Richtungen in der Kunstgeschichte
Mit dem Eintritt in die Moderne spielen die realen Abbilder der Gegenstände keine ausschlaggebende Rolle mehr. Mit den neuen Kunstrichtungen gewinnt der Ausdruck des persönlichen Empfindens immer mehr an Bedeutung. Form, Farbe, Farbauftrag und Kompositionen sind die Ausdrucksmittel dieser Stilrichtungen. Einige davon sind bis 1945 Expressionismus, Futurismus, Kubismus, Dada und Surrealismus. Nach 1945 findet man wieder einige Richtungen, unter anderen Tachismus/Informel, Arte Pova, Fuxus, Minimal Art, Concept Art. Im Anschluss kommt die Postmoderne, die die heutige Kunst seit 1978/90 darstellt. Die Postmoderne zeichnet sich besonders durch einen großen Stilpluralismus aus, da viele frühere Stile im modernen Sinne wieder aufgegriffen und verändert werden.